Anthroposophie als Geisteswissenschaft

 

Herzlich willkommen!

 

Auf dieser Seite finden Sie Texte zur Geisteswissenschaft Rudolf Steiners, zur anthroposophischen Meditation, zur Waldorfpädagogik, sowie zur Erweiterung der Lebenswissenschaften (Biologie, Genetik, Evolutionslehre) durch die Anthroposophie.




In der Auffassung Rudolf Steiners bedeutet Intuition nicht einen spontanen Einfall mit unklarem Ursprung, sondern eine Einsicht von höchster Klarheit und Sicherheit. Im intuitiven Erkennen wird die Kluft zwischen dem Erkennenden und dem Erkannten überwunden. Durch ihre Tiefe ist die Intuition der mittelalterlichen unio mystica vergleichbar, der mystischen Vereinigung mit dem geistigen Weltgrund, durch ihre vollkommene Transparenz aber auch der exakten mathematischen Erkenntnis.

Rudolf Steiner entwickelte sein Verständnis der Intuition zunächst in Bezug auf Goethes ‚anschauende Urteilskraft‘ und die ‚intellektuelle Anschauung‘ des deutschen Idealismus, vertiefte es aber zur unmittelbaren Anschauung ‚geistiger Wesen‘. Intuition macht deutlich, was Steiner unter Geist und Geisteswissenschaft verstand.

Hier wurden alle Darstellungen zur Intuition aus neunzehn Schriften und etlichen Aufsätzen Rudolf Steiners zusammengestellt und erläuternd kommentiert. Von den Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften über Die Philosophie der Freiheit und Die Geheimwissenschaft im Umriss bis zu Steiners letzten Schriften wird ein umfassender Überblick über dieses zentrale anthroposophische Thema gegeben, der einen Einblick in die Grundlage der Anthroposophie vermittelt. Die Zusammenstellung zeigt, wie Rudolf Steiner seine frühen philosophischen zu den späteren anthroposophischen Anschauungen weiterentwickelte.

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Evolution im Doppelstrom der Zeit -

die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens 


Das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier 

 

Die Evolution des Lebens wird heute in weiten Kreisen immer noch materialistisch als Zufall oder kreationistisch als Schöpfung gedeutet. Dieses Buch zeigt einen anderen Weg: Evolution kann aus sich selbst verständlich werden, wenn man sie aktiv-phänomenologisch im Sinne Goethes nachvollzieht und sich dann darüber klar wird, was man dabei tut. Der Autor zeigt, dass das evolutionäre Denken aus dem Erleben des eigenen, lebendigen Leibes abstrahiert ist. Die treibenden Kräfte der Evolution, die diesen Leib hervorgebracht haben, werden so direkt beobachtbar. Sie werden in jedem evolutionären Denken vorausgesetzt, aber meist nicht reflektiert. Ein Erfahrungsfeld erschließt sich, das Einblicke in die geistigen Aspekte der Evolution ermöglicht – von den Gründen der Höherentwicklung über die Gestaltfrage bis hin zur Bedeutung der Genetik und Molekularbiologie. Eine bewusstseinsphänomenologisch begründete Auffassung der Zeit ermöglicht auch eine neue Perspektive auf die Frage nach der Zielgerichtetheit der Evolution. Biologische Entwicklung vollzieht sich in einem zeitlichen Doppelstrom, in dem Fortpflanzung und Wachstum aus der Vergangenheit fließen, während sich differenzierende Gestaltungen aus der Zukunft verwirklichen. Die Stammesgeschichte der Tiere erscheint so als ein Organismus höherer Ordnung, dessen Prinzip und physisches Ziel im Menschen liegt. – Durch die ausführliche Darstellung des Erkenntnisprozesses anhand von seelischer Beobachtung kann der Text auch als eine Einführung in die Grundlagen der Anthroposophie gelesen werden. - Jetzt bestellen.